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Frau Vera Mahr verlässt den Anlagenring

IMG 8759 1       Am 02. November nahmen die Bewohner-innen und Mitarbeitende des Anlagenrings großen und herzlichen Abschied von der langjährigen Hauswirtschaftsleiterin Frau Vera Mahr. Sie wird sich neuen Aufgaben widmen. Es war eine emotionale und wunderbare Abschiedsfeier.

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Viele Redner würdigten Frau Mahrs 15 Jahre lange Arbeit und ihr großes Engagement im Haus, so z.B. auch Pfarrerin Frau Bei der Wieden in wunderschönen Worten. So manche Träne floss, herzliche Worte und Umarmungen wurden ausgetauscht und die Küchenmannschaft marschierte zum Schluss der Feier mit einem Feuerwerk an Geschenken, Wunderkerzen und Köstlichkeiten ein.

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Frau Mahr selbst sprach von 15 guten Jahren, von unendlich viel schönen Begegnungen mit den Bewohnern-innen, auch von manchen schwierigeren Zeiten, aber diese gäbe es ja überall. Und sie verließe den Anlagenring mit einem weinenden und einem leicht ängstlichen aber trotzdem freudigen Auge hinsichtlich der neuen Herausforderung. Sie führte den Wechsel selbst herbei, den sie sich in ihrer letzten beruflichen Phase wünschte.
 
Der Anlagenring wünscht Frau Mahr von ganzem Herzen viel Freude und Erfolg für ihr neues Tätigkeitsfeld. Sie wird vermisst werden!

Text und Fotos: Ulli Maria Jefcoat

 

 

Ausflug auf den Lohrberg

Am Mittwoch, 12. September trafen die Bewohner des Anlagenrings zu Kaffee und Kuchen in der Lohrbergschänke ein. Frau Dr. Helma Brunck, Historikerin, hielt einen Vortag über die Geschichte und Bedeutung des „Äppelweins“. Dafür saßen wir auf dem Lohrberg an der richtigen Stelle.

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Eine frühe belegte Quelle für den Apfelwein in unserem Raum ist das in diesem Zusammenhang viel zitierte „capitular de villis vel curtis“ aus der Regierungszeit von Karl dem Großen und vermutlich um das Jahr 812 entstanden. Er wurde auch „Schutzpatron des Stöffchens“ genannt.

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Karl hatte eine besondere Beziehung zur Stadt am Main, gilt er doch als deren Schutzpatron. Und zumindest beginnt die schriftlich bezeugte Geschichte der Stadt mit dem Karolinger, als er 794 zu einer Synode nach Frankfurt einlud. Zumindest lesen wir in einer am 22. Februar 794 in Frankfurt ausgestellten Schenkungsurkunde an das Kloster St. Emmeram in Regensburg erstmals von Franconofurd, der Furt der Franken. In ihr vermachte Karl dem Kloster eine Wiese in der unmittelbaren Nachbarschaft des Klosters. Natürlich war Frankfurt schon zuvor besiedelt und um den König zur Überwinterung hier zu bewegen, musste der Ort entsprechend eingerichtet sein mit Häusern, Kirche, Ställen und Werkstätten, um die Versorgung des mächtigsten Mannes mit seinem Gefolge zu sichern. Die Versorgung mit Lebensmitteln übernahmen die königlichen Fronhöfe, die „Villae“. Hiervon gab es rund um Frankfurt einige, von denen die Frankfurter Villae, vermutlich auf dem Domhügel gelegen, eine der größten war.

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Der Frankfurter Mundartdichter Adolf Stolze dichtete mit einem Augenzwinkern Karl dem Großen die Erfindung des Apfelweins an, als dieser sich im Frankfurter Stadtwald auf einen Apfel setzte. In seinem Gedicht „Kaiser Karl erfindet den Aepfelwein“ erzählt er wie der müde Herrscher sich am Mainstrand aus Versehen auf den Reichsapfel setzt.

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Stand 16.03.2017